Love Hair and RocknRoll

#2 Back to the Future – Traumberuf Friseur!

Helmut Maier & Rudi Zötsch Season 1 Episode 2

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Wohin geht der Weg?
In dieser Folge sprechen Helmut Maier und Rudi Zötsch über die Zukunft des Friseurberufs – über Ausbildung, Weiterbildung, Nachwuchs, Veränderung und die Frage, warum Friseur:in auch heute noch ein echter Traumberuf sein kann.

„Um die Zukunft zu gestalten, sollte man die Vergangenheit verstehen.“ Unter diesem Motto blicken die beiden Hosts auf ihre eigenen Erfahrungen, auf Entwicklungen in der Branche und auf das, was junge Menschen heute brauchen, um mit Begeisterung, Können und Haltung in diesen Beruf hineinzuwachsen.

Eine ehrliche, persönliche und inspirierende Folge über Handwerk, Leidenschaft, Verantwortung und die Zukunft der Friseurbranche.

Love Hair and RocknRoll – Der Overhead Podcast
www.overhead.at

SPEAKER_00

So hallo, ich meine, dass ihr alles heißt herzlich willkommen bei Love, Hair and Rug and Roll.

SPEAKER_01

Mein Name ist Rudi Zötsch. Neben mir in gewohnter Weise perfekt gestylt, wunderbar frissiert, mit einem Lächeln auf der Lippe mein bester Freund Helmut Meyer.

SPEAKER_03

Ja, vielen Dank. Da kann ich nicht Lächeln auf die Lippen haben, wenn ich es nicht begrüßt bin. Also herzlich willkommen auch wieder. Freut mich, dass wir eine weitere Folge haben. Dieses Mal spannend und ein bisschen kontrovers vielleicht auch. Money, money, money. Preise mit Rückgrat. Wir haben es ja das letzte Mal angekündigt. Und das werden wir heute bewegen, weil generell redet der Österreicher ja nicht gern über Geld. Und wir schon gar nicht. Vor allem, wenn es um die Preise geht. Wir reden gerne über alles andere, über Haare, über Stylings, über Gott und die Welt. Aber wenn wir über Preise reden müssen, dann ist das halt immer so ein bisschen ein heikles Thema. Nicht nur hin zu den Kunden, sondern auch hin zu den Mitarbeitern. Wo ja auch immer die eine oder andere, nehmen Sie einmal vorweg, wahrscheinlich unbegründete Befürchtung liegt. Ja, das stimmt, Helmut. Aber das ist aber die Frage, warum fürchten wir Friseure uns eigentlich vor einem Preis? Ja, da gibt es wahrscheinlich genauso viele Antworten, wie es Friseure gibt. Und jeder hat ein klein bisschen Recht. Ich kann da jetzt auch keine logische oder sinnhafte Antwort geben. Ich glaube einfach als Dienstleister, die stetig bemüht sind, dass wir unseren Kunden das Beste geben, das Beste tun. Aber weil wir halt einfach nicht viel verlangen dafür. Und das passt irgendwie nicht zusammen, weil es ja eine Wertigkeit hat anders auch honoriert werden. Du warst ja, und ich habe es letzte Mal, oder die letzten paar Male angesprochen, ich war ja einige Zeit in London, habe ich nun. Da schaut es ganz anders aus. Da gibt es tatsächlich Friseure, die richtig viel verlangen. Sie meinen natürlich angemessen. Da ist eine große Bandbreite. Ein Humphrey Vital Sun. Sehr gutes Beispiel. Ich kann mich erinnern, du weißt ja, glaube ich, dass the Bank Hook, der bei mir im Geschäft gearbeitet hat, ist ja berühmt geworden, weil er der Victoria Beckham, den Beckham-Pop, damals geschnitten hat. Und das war ein Session-Style, der hat einmal in der Woche bei mir gearbeitet, ansonsten immer auf unterschiedlichsten Sets unterwegs war. Und der hat, wie ich das letzte Mal auf seine Preisliste geschaut hast, Lock on Ego, falls jemand das nachschauen will, war der bei 500 Pfund für Waschenschneinfernern. Und da kommt aber Stränen und so auch noch dazu.

SPEAKER_01

Das ist ja in London war ja für mich immer das Mecker. Der Frisure beneid dich ja fast ein bisschen darum, dass du und auch unser Freund um den Bertram zu erwähnen. London war ja für viele österreichische Frisure, mir fallen Neuboard ein, aber die möchte ich nicht erwähnen. Die ja in England waren und dort quasi ihre ersten Schritte in unserem tollen Beruf gemacht. Aber was mir natürlich aufhören, ist bei dem Friseur messen, der ja immer im Oktober war, und das war ja eine Pflicht, Termin, nach London zu flaggen, am Anfang im Wembley-Stadion, dann in Excel, diese herrlichen neuesten Trends anzuschauen. Aber mir ist natürlich beim Startbummel immer aufgefallen, es gibt ja eigentlich, oder korrigier mich, Discountfriseure gibt es eigentlich nicht. Einzig Steiners fällt mir ein, die auf diesen Schiffen die Filialen gehabt haben und dann ein paar Kaufhäuser, aber einen richtigen Discount-Friseur hat es in England nie gegeben, oder?

SPEAKER_03

Du hast dir das jetzt bewusst einfließen lassen. Meine erste Station war Stiners, weil ich gearbeitet habe in London. Das haben wir nie gesprochen. Meine allererste Station war Stiners auf der Wikipedia. Weltmännisch, wie ich bin, habe ich natürlich gesagt, vorhin schwören sie drauf. Stiners, der hat dann die Reaches-Gruppe aufgekauft, wie da der aktuelle Stand. Das weiß ich nicht, aber ich war damals ja so geflasht von Steiners, weil die haben ja das königliche Wappen gehabt und das darf man ja nur haben, wenn man einmal was Könighaus gemacht hat und die haben das gehabt. Da war lustig, dass du da.

SPEAKER_01

Ich kann mich erinnern, im Topshop an der Oxford und Regent Street, dort an der Kreuzung, da war ja im Keller auch ein Steiners Salon. Und das war ja von der Optik her eher so, dass man sagen würde: Das war so in meiner ein sehr einfacher Laden. Und da muss ich sagen, ich habe keine Preisliste gesehen. Aber gerade das, ich kenne ja deinen, du weißt, ich bin ja in deinem Salon einmal, ich habe deinen ehemaligen Salon besucht und es war ein wunderschönes Geschäft. Also mir hat das wunderbar gefallen, weil es echt einen coolen Look gehabt hat. Aber viele kleine Salons in England haben ja auch dieses typische Tony Geiger, Vital Saison, ähnliche, sehr reduzierte Einrichtungen, weiß-schwarz. Einrichtung war ja im Gegensatz zu vielen großartigen Geschäften in der Steiermark, in Graz, in Wien. Wir in Österreich leben ja da ein bisschen andere Kultur als die Engländer. Wir haben schöne Geschäfte, aber wir haben niedrige Preise. Da machen es die Engländer anscheinend besser als wir.

SPEAKER_03

Naja, wir haben nicht nur niedrige Preise, wir haben ja auch hochpreisige. Das ist ja gut so. Letztendlich soll ja der Kunde wählen, wo er hingehen. Und das finde ich ja in Ordnung, dass sich da jeder unterschiedlich positioniert. In England, da hast du recht, da ist das tatsächlich so. Gut, es ist ein paar Monate her, dass ich dort war. Und das hat sich ja auch geändert. Da gibt es auch so richtige Beauty-Baläs. Wenn ich denke, ich habe, bevor ich mich selbstständig gemacht habe, da bei Copella Aqua gearbeitet habe, das war ein Friseur mit Beauty dabei, da war die erste Oxygenbar. Das war damals gerade der große Hype gehabt. Das ist heute nicht mehr so, dass es eine Oxygenbar gibt. Und das war natürlich auch bombastisch. Also die Bettiner Sätzel waren elektrisch zum Hör und niederfahren. Also das war schon sehr, sehr toll. Was mich immer in London irrsinnig fasziniert hat und was mir getaugt habe, ich merke, wir schweifen ein bisschen ab vom Thema. Das ist ein gutes Thema. Sehr, sehr, sehr gut von London. Und weil du vorher gerade gesagt hast, Mr. Glattering Iron vom Salon geredet hast, also im Salon kriegst du ein Bier und ein Whisky. Und im Salon kriegst du da.

SPEAKER_00

Das hängt mein Leben lang nach.

SPEAKER_03

Da kriegst du noch deine Beauty-Sachen. Vor lauter Blöd reden habe ich da jetzt meinen Fond verloren.

SPEAKER_01

Also wenn nanzinile Männer am Podcast machen, dann kann es passieren, dass der Faden einmal verloren geht.

SPEAKER_03

Nein, ich weiß schon wieder, was ich sagen will. Was mir immer taugt hat und das sich nur ganz, ganz leicht in Österreich, also bei wenigen Salons, die ich zumindest kenne, durchgesetzt hat, sind die gestaffelten Preise. Und das macht für mich natürlich, also ich bin ein großer Fan davon, ich finde, das macht sehr viel Sinn, weil ich zahle ja einen Haarschnitt natürlich oder eine Farbe, was immer ich kriege, aber ich bezahle ja, oder meiner Meinung nach auch die Erfahrung von jemandem. Und natürlich haben wir unglaublich viele junge Talente, aber die Erfahrung fehlt da halt dann noch ein bisschen. Und ich finde, mir hat das System immer gut gefallen, von wie immer man sie nennt, Stylist, Top-Styleist, Art Director oder wie auch immer.

SPEAKER_01

Senior Director.

SPEAKER_03

Senior Director und alle Künstlernamen, die man sich da gibt. Aber die Idee dieser Staffelung hat mir immer extrem gut gefallen. Ich kenne ein paar in Österreich, die das machen. Also Lepschi und Lepschi macht das, was in Linz. Alex macht das, ja. Alex Docher auch mit Toni und Guy. Und ansonsten gibt es ja den. Also so was halt früher, ich weiß gar nicht mehr, ob das noch so ist, diesen klassischen Chefpreis. Also ich glaube, ich war beim Land immer sehr populär. Also beim Chef zeigt man halt das ein bisschen mehr. Oder bei der Chefin. Oder bei der Chefin natürlich, danke. Aber das ist was, was sie bei uns flächendeckend eigentlich nicht durchgesetzt hat, muss man sagen.

SPEAKER_01

Ich habe eine ganz persönliche Idee. Ich meine, es ist ja nicht so, dass wir das erste Mal über das Thema Preis, Angst vorm Wert, was auch immer, dass wir über das reden, vorweg muss man schicken, dass du in deinem Salon or we in unserem Salon, or auch ich vorher in meinem Salon, have nie Angst vor dem Preis gehabt. We have immer anständig Geld verlangt, while we were, and while we are, that this week is good. This schickton for work. I think the hauptproblem in the Österreich, and I think this gilt for Deutschland, it lives a bit in the tradition. It looked by us that the Frisur, we have a little spray, we have this golden time, which we know. When we learn anything, there was this show a bit rückgang. But this is a good one. My Großmutter, zum Beispiel, Versicherungsdirektorin, die ist zweimal der Woche zum Friseur gegangen. Einmal hat sie sich die Haare frisieren lassen und das zweite Mal auffrisieren. Das war gang umgeben, das hat es in meiner Lehrzeit auch noch gegeben. Dauerwellen waren in gefühlt alle vier Wochen. Und das ganze Geschäft hat eigentlich, man sagt ja heute noch, 40% deiner Kunden machen 80% vom Umsatz. Ich glaube, dass es früher noch ganz anders war. Friseure haben wir am Samstag um 16.00 Uhr früh aufgesperrt, viele auch am Sonntag und da ist nur waschen, legen, waschen, legen, waschen legen. Aber es hat nicht viel Geld gekostet.

SPEAKER_03

Naja, aber du musst du musst da denken, ich kann mich auch zurückerinnern, aber auch zu meiner Zeit noch, obwohl wir mit Terminen damals schon gearbeitet haben, also beim Interkoffer Meier, wir haben ja beide dort gelernt, haben wir ja schon erwähnt gehabt. Da sind die Menschen in der frischen Schlange gestanden, Donnerstag, Freitag, Samstag. Und Waschen pflegen, wie du sagst. Und das Spannende war ja, dass die Top-Friseurinnen, wie sie dort alle gehasst haben, die haben ja nicht nur zwei, drei Leute in der Stunde eintracht. Die haben ja sieben, acht Menschen, das war ja ein Wahnsinn, wie schnell die wirklich oben gehabt haben. Lehrlinge haben alle gewaschen. Da waren ja noch, wir waren ja sehr, sehr viele Lehrlinge. Waschmädchen. Waschmädchen, würde ich gar nicht sagen. Du hast dein Waschmädchen.

SPEAKER_01

Und dann bist du Rotti geworden, oder wie? Ich habe tatsächlich ein Gefühl den ganzen Tag nicht gewaschen. Ich habe dauerbar gewickelt den ganzen Tag. Ja, da war ich zu schwach. Kann ich da heute nehmen. Ich könnte da heute noch. Ich habe heute eine Tauerwelle gewickelt, falls jemand interessiert, ja? Ja? Ja, ist fantastisch worden. Ein Malet mit einer Dauerwelle. Und meine Finger riechen immer noch nach Ammonia. Aber siehst du, da schließt sich der Kreis, wie wir zum Lernen angefangen auf einmal nochmalet. Ja, genau. Nein, aber eben um das zu sagen, also auf der Tradition. Und das Zweite ist natürlich, und das ist jetzt sehr kritisch von mir, und ich darf es von mir selbst behaupten, der Herrnpreis, weil mir, du hast es ja kurz in einem letzten Podcast gesagt, ich bin großer Fan des Herrenfaches. Ich habe grossen Respekt for die Barber. Ich bin kein Barber, ich bin ein klassischer. Ich würde jetzt gerade sagen, ein klassischer Herrnfriseur, aber ich tue heute Horschne. Das war dein Rassiere nicht. Aber ich habe unzählige und ganz lange, jahrzehntelange Seilschaften bei meinen Herren. Ich bin stolz darauf, einen anständigen Preis dazu verlangen. Wir verlangen im Geschäft 75 Euro für das Hernenservice. Und da weiß ich, dass immer ganz viele fassungslos sind, weil viele natürlich sagen, ja, das ist so viel. Auf der anderen Seite muss ich sagen, es ist natürlich eine Katastrophe, dass gerade, und ich weiß, tausendmal erzählt, am Land, vielleicht an der Grenze in Murek, an der Grenze zu Slowenien, an der Grenze zu Norwegen, auch nicht Norwegen, Ungarn.

SPEAKER_02

Wir müssen ein bisschen Geografie.

SPEAKER_01

Yeah, wir müssen Geografie nehmen. Aber du weißt, was ich meine. Das ist da natürlich, wenn du einen Niedrigpreis-Land, österreichische Grenze hast, du hast dort deinen Friseursalon, dann ist das natürlich schwierig. Viele Männer kommen ins Geschäft, wollen immer noch heute, ich glaube, du kannst das ja von deinem Unternehmen bestätigen, die ewige Diskussion, muss man überhaupt trocken herschneiden. Ist das noch zeitgemäß? Wir haben jahrelang gekämpft im Geschäft, nein, wir waschen. Uns ist das wichtig. Die Haarwäsche hat einen Wert. Wir wollten ja damit auch das Herrenservice hochheben. Aber im Großen und Ganzen muss ich sagen, das wird wahrscheinlich immer noch in einem Großteil der österreichischen Friseursalons trocken hochgeschnitten. Und dadurch, dass das eine kurze, dass das nicht lang dauert, ist dann der Preis auch relativ. Weil wenn ich jetzt dafür 25 Euro verlange, ich brauche nur 15 Minuten und ich hätte das Glück, bei einer Vollaslastung vier Herren in der Stunde schneiden zu können, dann mache ich einen 100 Umsatz. Zudem kommen wir ja später noch, warum wir Friseure Geld verlangen müssen und sollten und warum wir zum einen stolz sein dürfen, dass wir eine Dienstleistung verkaufen, weil wir etwas gelernt haben. And zum anderen, wir wollen ja, das muss man auch mal sagen, wir wollen ja Geld verdienen. Und wir müssen ein Unternehmen führen, und wir müssen schauen, dass wir gut über die Runden kommen.

SPEAKER_03

Also ich glaube auch, dass da ganz, ganz viel Tradition her ist, vieles ist selbst gemacht quasi. Ich bin ja der Meinung, dass wir these themes have folien straining and then we've got the unterhidlichstone balachniken, AirTouch, that there are too angry. After this, I have this, but not that. I must my Mitarbeiter and Mitarbeiter should be off this. But this is all befeured with the social media and from Kunden auch verlangt. But this dauert all, and I think that have so violent. In these fading-techniken habe ich teilweise auch schon die ganzen Begrifflichkeiten Southside Fade, Low Fade, High Fade, then Fade, what was he? And in every yeah, sight braucht. And again, that seal jail. Or in the winning fellows. This was niece, generally the betriebswirtschaftliche and this always. While my focus immer auf the Handwerk and Kreativität gelegen ist. Und mein Motto war immer, naja, wenn das Geschäft voll ist, dann wird es schon passen. Ja, gutes Fußballermotor schießt ein Tor mehr bekommst, bist du immer Sieger. Yeah, genau. But natürlich is that blauäugig, rather in sites like these. And I've given these in a stone, where a Mitarbeiterin Umsatz and the line. It is held by the shown and life that this brings, it is also a business.

SPEAKER_01

I just thought of this show. A style the calculation in a friseur salon. This is for our people spanning, weil we won't this podcast, bring it this one. We won't not friseurs and colleagues ansprechen, but we won't spread and coiners. We won't hear what it is, why we believe that we none belehren. We have any lessons bothered. We spread the things not an as they are. This is unser. Falls jemand the error in this podcast heard, the Helmut and I have the office, we won't in a lock of atmosphere spread, and dark man unsympathische themes or hoffently sympathisch as bringing and super argument. Ob there is a fainted friseurin, ob this we can die, Salons mit hine nehmen. We have all the gleiche problem. We have a standort, that of iron art and we are finanzed. Also, we have the geerbtes oder ein Eigentumsgeschäft ist, das aber irgendwann einmal finanziert worden ist. So, dann brauchen wir Licht, dann brauchen wir Strom, dann brauchen wir einen Sessel, dann brauchen wir einen Spiegel, dann brauchen wir also ganz banal gesagt eine schöne Einrichtung. Und da geht es schon einmal los. Auch ich war ja 1994 so, ich habe ein relativ schönes, hochpreisiges Geschäft gemacht und habe gleich einmal ordentlich aufplattelt, weil man gedacht habe: wollen wir natürlich nicht nur ein Geschäft haben, sondern wir wollen einen Architektenladen haben und das hat Geld gekostet. Das muss man natürlich auch einer verdienen. Und ich habe das Glück gehabt, dass ich das Verständnis gehabt habe mit den richtigen Beratern an meiner Seite, die wir relativ schnell erklärt haben, wie man so etwas kalkuliert. Und du hast das jetzt zuerst schon gesagt, it is not jeder Zahlen-Mensch. Aber ich denke, es ist jetzt vielleicht schwierig anzusprechen, aber es hat sich ja im Laufe der Zeit, ich war 1994 the erste Frisur. Vielleicht können Sie ein paar Zuhörerinnen erinnern. Da hat es von einer Cosmeticfirma from Goldwell, damals den Top 100 Club gegeben, anders and ausgetauscht. Ich kann mich an den Horst Hohenauer und Clemens Haper erinnern, die hier dabei waren. Die sind heute noch sehr bekannte österreichische Frisure in der Innung und Triwig. Ich war der erste Friseur in Österreich, der eine Bankomatkasse angeboten hat. Ich habe darüber gebeten, ein Seminar zu machen, an Vortrag. Ich kann mich erinnern, was ich für Kasper bin. Das braucht ja kein Mensch, weil in unserem Job wird ja alles bar bezahlt. Natürlich weiß ich, dass es da den einen oder anderen Hintergedanken gegeben hat by ein paar Kollegen. When you a computer hast and when a normales, wie heute nennt man das ja, ein Cassensystem mit einer Bankomatkasse, natürlich is es so, this is alles Hand und Fuß, was da in einem Geschäft passiert. Und dann gibt es natürlich wenig, wie es so schön, kreative Möglichkeiten anders zu gestalten, als man möchte. But that is halt, Helmut, wir haben gesagt, wir reden alles an, das ist eine Tradition. Das hat früher eine Tradition gehabt, das ist in der Gastronomie, das war überall so. Wir kommen aus einer Zeit, wo Bargeld das Nummer eins Thema war. Das Bargeld ist auch locker gesessen bei den Leuten, weil uns ist ja allen gut gegangen in Österreich. Und heute haben wir eine Zeit, um jetzt den Bogen zu spannen. Wir haben 90% Bargeldlosen Umsatz im Geschäft. Ich glaube, es gibt ganz, ganz wenige, die auf den Umsatz einer Banken-Matkasse oder einer Kreditkasse verzichten können. Die muss heute noch zurückschmunzeln. 94, das sind 31 Jahre. 31? 31 Jahren.

SPEAKER_02

Da habe ich dir gerade das Wandel der Taschenrechner.

SPEAKER_01

Ja, nein, ich habe mir kurz gedacht, vielleicht sagen wir sogar noch 40 Jahre, da sind 31 Jahre. Und da hat sich tatsächlich viel geändert. Und ich möchte es nochmal sagen, damals war das ein Wahnsinn, was passiert da, und heute ist das selbstverständlich.

SPEAKER_03

Das ist ein bisschen kontrovers wie jetzt mit den Online-Terminvereinbarungen, oder? Da gibt es nicht Fans davon und manche, die das komplett ablehnen aus unterschiedlichsten Gründen.

SPEAKER_01

Aber das wäre ein anderes Thema. Genau. Aber auch, genau. Und ich möchte es jetzt so, ich habe schon einmal erwähnt, wenn ich meinen Geschäftspartner Robert nehme, der Robert liebt analog, der Robert liebt traditionelle Dinge. Und dann gibt es Leute, und ich bin eher der Mr. Digital. Und deswegen ist das auch bei uns ein gutes Commitment, dass wir uns da gegenseitig mit unserem austauschen und auch den einen Weg ein bisschen mehr forcieren and the other schlafen lassen. But it is heute, it must alles calculated, all this kostet Geld. And I've in the Foreign of the Podcast, that was Corona. For Corona was all easy. So it's not a good one. Mit Corona war plötzlich das, und da werden es jetzt sicher alle, gut, das ist jetzt fünf Jahre her, sechs Jahre. Ist das ja? Was ist plötzlich passiert? Wir Friseure waren gehypt. Wir waren in allen Medien, es hat keine Termine gegeben, um Gottes Willen, wie kann ein Land wie Österreich funktionieren ohne einen Friseur. Plötzlich hat man was selbstverständlich, Termine auszumachen. Es war selbstverständlich, uns hochzuloben. Und keiner hat irgendein Problem gehabt, weil nach dem ersten Lockdown waren wir alle trochen voll. Und wir haben insgesamt drei Lockdowns gehabt und das hat sich so eineinhalb Jahren relativ gut entwickelt. Und wie auch in der Gastronomie hat sie reserviert, Termin ausmachen. Für die, die es vielleicht vorher noch nicht so gemacht haben, tatsächlich etabliert. Und bei uns, und bei allen anderen ist es sowieso so gewesen, dass eines weggefallen ist, der klassische Laufkunde, der klassische Spontankunde, hat eigentlich gar keine Chance mehr gehabt, zum Friseur zu kommen, weil wir terminmäßig alle sehr, sehr gut ausgelostet wurden. Dadurch haben wir plötzlich alle, das, ich spreche jetzt da global und das ist nochmal, ich würde niemanden belehren, dadurch war plötzlich auch die Möglichkeit, ganz anders zu kalkulieren, weil plötzlich einmal gesagt, oh, wir arbeiten eine Stunde am Tag, jetzt habe ich eine Friseurwoche, für die, die es nicht so wissen, wir haben einen Kollektivvertrag mit 40 Stunden, es gibt die vier Arbeits, vier Tage 10 Stunden, fünf Tage mit 8 Stunden, das kann man ja machen, wie man will. Das heißt, es kommt im Ganzen darauf an, dass man 220 Arbeitstage hat im Jahr, weil man ganz stark kalkuliert, das ist deswegen, weil das werden viele sind, denken immer im Moment 365 Tage oder das Jahr. Mitarbeiterinnen haben wir die Ehre, wie wir selber, weil man darf auf Urlaub gehen. Man kalkuliert, dass man im Krankenstand ist und wir haben gesetzliche Feiertage. Also unterm Strich, wir haben 220 Tage, die wir Umsatz machen können, Daumen mal bi. Und da ist es dann so, wenn ich natürlich voll ausgelastet bin, wie man es nach Corona war, haben die wenigsten von uns Probleme gehabt. Und es war einfach eine schöne Zeit. Und plötzlich war es verdichtet, sage ich einmal, oder?

SPEAKER_03

Und du darfst ja nicht vergessen jetzt von den Tagen her. Aber wenn wir es jetzt in Monate rechnen, wir haben zwölf Monate, aber wir bezahlen ja 14 Monate. Das darf man auch nicht vergessen. Das kommt ja auch noch dazu. Genau. Also in diesen zwei Jahren. Und das ist auch gut so. Ich bilde mich ein, da bin ich jetzt wirklich nicht ganz sicher, weil es ein einziges Land in Europa ist, das 14 Gehälter haben. Also Deutschland hat es ja nicht. Deutschland hat es nicht, ne? In England auch nicht. Bin aber nicht bei allen Ländern so ganz fit. Also ich meine, dass wir da die einzigen sind. Aber das darf man natürlich auch nicht vergessen, dass man da mit diesen 220 Tagen, die wir zur Verfügung haben, ja 14 Mal Gehälter zahlen muss. Und das ganze Werkel muss ja laufen. Und wie du auch richtig gesagt hast, es sind unterschiedliche Voraussetzungen. In einer Wiener Innenstadt wird ein Geschäftslokal wahrscheinlich teurer sein, als im Raumland, Einkaufszentrum und dergleichen. Und dahingehend muss natürlich auch die Kalkulation sein. Es gibt ja diesen Schlüssel, wo man sagt, ja, in der Minute zwischen 1,50 und 1,80 soll immer kalkulieren. Das ist aber so Branchenüblich, bei einem weniger, bei anderen vielleicht ein bisschen mehr und so. Aber da kommt man, glaube ich, schon ganz gut hin. Was man auch nicht vergessen darf, ich habe es kurz angesprochen, wir sind in einer sehr, sehr schnelllebigen Branche tätig, war schon immer so, aber so schnelllebig wie jetzt durch die sozialen Medien ist es überhaupt noch nie. Weiterbildung ist ein ganz starkes Thema. Ausbildung sowieso, also über Lehrlinge haben wir eh auch schon geredet, aber Aus- und Weiterbildung ganz, ganz wichtig. Und vor allem, um auch mit diesen Trends und dem Ganzen mitzukommen. Und auch die gibt es ja nicht gratis, sondern da muss man seine Mitarbeitenden ja wo hinschicken und eben weiterbilden auf das Ganze. Und das alles muss ich natürlich reinkalkulieren, weil wenn ein Mitarbeiter auch nicht da ist, kann auch kein Umsatz im Geschäft machen. Also das kommt ja auch dazu. Und darum ist es einfach ganz, ganz wichtig, dass man da einen guten Preis für sich findet, damit man da wirtschaftlich erfolgreich ist.

SPEAKER_01

Und wir sind mit einem Mitarbeiter bezahlt, ist noch lange nicht am Ende der Pfannerstange. Weil wir haben in der Zwischenzeit erreicht, dass wir eine gute Atmosphäre in einem Friseursalon haben, die vielleicht daran liegt. Moderne Zeitungen, wir haben einen guten Kaffee von Getränken. Massage, wohlfehlmassage. We have the best werkzeug. The Leute wollen unbedingt den nicest fangen. We brauchen Glade. For viele überraschend, ein Horschnight Share kann einmal locker über 1000 Euro kosten. Da gibt es nach oben auch keine Grenze. A guide Haarbürsten kostet 15, 25 Euro. Das ist ein Werkzeug, die Unternehmer ist auch unterschiedlich, teilweise ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Das ist zum Beispiel, weil du Deutschland erwähnt hast. In Deutschland ist es ja so, dass wenn du in Deutschland in einem Salon arbeitest, ob es heute nicht so ist, Wahnsinn, aber früher war es so, der Mitarbeiter bringt seine. Machen auch bei uns einige. Man hat sein eigenes Werkzeug. Und bei uns im Salon ist es so, wir stellen bis auf die Schere alles zur Verfügung. Wir zahlen auch die Scheren schleifen, weil wir das halt selbstverständlich sehen für eine gute Plattform. Aber noch einmal, ich bin nicht da zum Belehren, jeder von mir machen, wie er glaubt und jeder darf man machen, wie er glaubt. Aber jetzt kommen wir wieder auf den Punkt, das alles, das sind ganz viele Kleinigkeiten, die den Preis ausmachen. Und dann kommt noch etwas, und liebe, liebe zuhörende Chemiefirmen, man muss auch da sagen, es ist auch wie die Lebensmittel des Teuer geworden. Allein seit Corona haben wir teilweise zwei Preiserhöhungen im Jahr. Man nennt das nicht Preiserhöhung, man nennt das Preisanpassungen. Und jetzt für alle Nicht-Fräseure, da fehlt es halt allen an uns ein bisschen an den Coronas, weil ich nicht mit jeder Preisanpassung, da bin ich dann doch nicht der super kalkulative Unternehmer, ich kann nicht mit jeder Preisanpassung der Produkte oder der Stromerhöhung oder das Wasser wird teurer oder die Miete wird teurer oder alles wird teurer. Das ist ja dieser depperte Spruch, alles wird teurer. Geiles ist geil. Nein, das haben wir schon lange nicht mehr. Gott sei Dank. Aber ich sage es ein depperter Spruch, mir ist mir das jetzt eingefallen. Und trotzdem ist es so, dass wir nicht mit den Preisen mitziehen können. Wir können in dieser Geschwindigkeit nicht immer unsere Preise anpassen, liegt aber auch wieder daran. Jetzt kommen wir ganz am Anfang, weil wir uns das nicht immer so trauen. And then come to them, which we're gonna have, why has the Friseur or the Friseurin so a problem? We do not forget that we are all so nice by the Kunden. There are many branches where the clean salons, I beg my kids, I get them to spread, we beraten, we betray, we verzaubern, we verschönen, and we hold on the hounder and say that this costs XY. Not each has a luxus-sicher Rezeption. Or a Casa with dementsprechend personal leisten. Was it einfacher macht, den Preis zu.

SPEAKER_03

The meest unternehmen arbeiten ja auf Provisionsbasis. Also das wirkt sich dann ja dahingehend auch aus. Und gleichzeitig muss man sagen, es ist ja ein Handwerk und ein wunderschönes Handwerk, and das darf und muss auch was kosten. Weil eine tolle Leistung erbracht wird. Und ich glaube, wenn wir da transparent damit umgehen, dann verstehen das auch Kunden. Ich würde mich nie entschuldigen dafür. Ich glaube, das ist ein Fehler, den man macht, dass man sich oft entschuldigt und so quasi eben genau diese, alles wird teurer und darum, ich will eh nicht, aber ich muss. Und so, ich glaube, das ist gar nicht notwendig, dass man das dahingehend machen muss, sondern tatsächlich in voller Transparenz das einfach den Kunden mitteilen. Und letztendlich entscheidet jeder Kunde selbst, ob er da mitgeht oder nicht. Was mich allerdings noch brennend interessieren würde, weil das ist ja auch ein Thema, was immer wieder aufpoppt ist, wie geht man damit um, wenn Kunden nicht kommen oder zu spät kommen, gibt es ja, aber die nicht absagen, No-Show-Fee oder was auch immer. Das wird ja auch sehr, sehr unterschiedlich gesehen. Und Restaurants machen sie ja mittlerweile schon. Ich war letztes Mal, wenn einen Arzttermin gehabt, da habe ich ein SMS gekriegt, werde ich nicht gekommen, weil sie 50 Euro zu sein. Jeder war respektiert. Wird auch respektiert natürlich. Jetzt respektiert. Es wird ja respektiert, wenn du beim Zaunarzt einen Termin hast und du wartest eineinhalb Stunden.

SPEAKER_01

Also ich glaube, die Online-Buchungssysteme, die sind ja zuhaufen in sehr guter Form oder auch im Privat. Kann ja auch hier jeder machen, wie er möchte. Die gibt es. Wir haben eine eigene Lösung jetzt da. Bei den blond, bei den Langzeit, wie sagt man da, bei den, wo wir wissen, dass die Dienstleistung drei Stunden und länger in Anspruch nehmen kann. Und auch da sind wir so, dass bei Online-Anmeldungen wir quasi den Kundinnen mitteilen, dass sie bei Nichterscheinung und nicht fristgerästen Absagen eine Bynale zahlen müssen. Spannenderweise ist es so, seit man das haben wir noch nicht passiert. Also uns hat es geholfen, was sie aber nicht sagen trotzdem ab, nur frissgerecht. Und das wissen wir alle, wenn ich jetzt einen 3-Stunden- oder 4-Stunden-Termin habe und die sage jetzt netterweise 24 Stunden vorher ab, verkaufe ich die 4 Stunden wahrscheinlich trotzdem schwierig. Auf alle Fälle. Genau. Das muss man auch, vielleicht, das ist ja auch, haben wir auch gesagt, das muss man auch mal erklären. Beim Frisur ist es nicht so einfach. Wir haben jetzt, gehen wir nochmal zurück, wir haben einen 9-Stunden-Tag und jetzt viele Salons, wir machen so, wir haben 60 Minuten für die Damen, also für Frauen-Service. Wir haben ja Unisex-Service. Entschuldigung, da muss ich das noch viel genauer erklären. Das Gesetz in Österreich sagt ja, dass wir Unisex-Preise haben.

SPEAKER_03

Das kann man jetzt gescheit lesen, habe ich leider nicht.

SPEAKER_01

Ja, passt, ist ja super. Das heißt, wir haben das him, wir haben waschen trocknen. 45 Minuten kostet bei uns 75 Euro. Waschen formen, was widerlegt, dass wir vielleicht mit den Finger formen or phone or from me, kostet 95 Euro. Was nichts anderes heißt, dass Kurzhaar Damen and Mann mit Kurzhaaren. 75 Euro zahlen Frauen mit Haaren, die geformed werden müssen, 95. This is Gleichstellung, wie sie sein soll 2026. Trotzdem bleibt es uns nicht über. Man sagt, also wir bemühen uns, dass es steht in der Preislage, wir haben nur drei Preise in der Auslage, aber trotzdem ist so, es gibt halt Kundinnen, die kommen zu uns und sagen, was kostet das dann und sowas?

SPEAKER_03

Naja, es ist ja auch so. Ich sage immer, Preise sind ja eigentlich ein Richtwert auch, weil 100% fair kannst du ja nie sein. Du kannst nicht, jemand hat dichte Haare, andere hat feine Haare. Bei manchen bist du dadurch einfach auch bei langen Haaren einfach schneller mit den Schneien, mit den Föhnern, wie auch immer. Zahlt aber trotzdem gleich viel, weil das ja der Fixpreis ist. Und manche haben wieder so ganz viel Haar, wo du länger brauchst und so. Ich sage immer so, über den Tag gleicht sich das aus. Und das ist halt der Preis, woran man sich eine Kundin, eine Kunde orientieren kann. Manche, diese Argumente kennen sicher alle, ja, wie habe ich nur Spitzen geschnitten, warum kostet es so viel? Ja, weil ich die gleichen Abteilungen habe. Und es gibt ja diesen schönen Spruch, man zahlt nicht für das, was abgeschnitten wird, sondern für das, was dranbleibt. Und das finde ich einfach, und genauso ist das. Und wir haben es der gleiche Aufwand. Du machst die komplett gleichen Abteilungen. Und ob du jetzt einen Zentimeter abschneidest oder 15 cm, ist dahingehend ehrlich wurscht.

SPEAKER_01

Ja, das ist jetzt super, super, dass du das jetzt aufgegriffen hast. Das war uns sehr wichtig, dass wir das ansprechen. Ich kann mich erinnern, es hat in den 2000er Jahren einmal in Wien einen, ich weiß den Namen leider nicht mehr, es hat ein Friseur gehabt, der hat mit Daxameta gearbeitet, der hat ganz großes, mediales Echo gehabt, da ist quasi minutenweise abgerechnet worden. Man muss noch erklären, dazu sagen, wieder in der Vergangenheit, es war bei vielen Unternehmen üblich, jedes extra extra zu verrechnen. Stimmt, das machen wir ja schon laufen. Das ist etwas, was ich persönlich, ich rede nur von mir, verabscheuungswürdig finde, weil ich mag das nicht. Ich möchte einen Pauschalpreis haben, so wie es wir in, also ich verkaufe meine Dienstleistung so. Ich entscheide, was für meine Kundin und für meinen Kunden am besten ist. Und ich möchte, dass der so hinausgeht, dass die Haare nach meiner Vorstellung geformt, gewaschen, geföhnt, gestylt, wie er immer so. So hatte ich Hoffnung nach den Vorstellungen von deinen Kunden. Ja, natürlich, aber du weißt, was ich meine. Das heißt, ich sage einfach so, wäre es perfekt. Und dazu brauche ich die Fingerfertigkeit, ich brauche vielleicht den Föhn und ich brauche dieses Material. Und ich will nicht Zeit verlieren, weil ich jetzt diskutieren muss, weil viele Leute glauben, wir kommen in später zu solchen Glaubenssatz, ja danke Pflege, brauche ich nicht, dann wird mein Horror so weich.

SPEAKER_03

Ich möchte das kurz aufgreifen, was du hast with Taxometer and so. Weil eigentlich. That's when I'm a personal or with Zwart, weil je mehr Erfahrung I have schneller. So the Erfahrung draws dazu by that I in my senior style. Senior Stylist, that I'm schneller. And when If anything, then I tendenziell etwas langsamer. And wir machen ja so viel Gedanken wie Preisgestaltung, natürlich auch popped immer wieder auf noch Zeit. But noch Zeit is einfach in my Wahrnehmung wäre es absolut nicht fair. Weil ich tatsächlich, when ich gut bin, then gut bin.

SPEAKER_01

I geh sogar no weiter. Du hast es jetzt zuerst aufgezogen mit dem, du gehst ja davon aus, dass ich das so mache, wie der Kunde das will. Ja, das hoffe ich schon, auch dass ihr das besprecht. Aber jetzt kommen wir zum springenden Punkt. Ist das, was der Kunde will, Helmut, immer das, was für immer am besten ist? Nein. Darum gibt es ja die Beratung. Genau. Aber wir alle, also ich baue schon ein bisschen vor, wir haben einen Podcast, auf den Königreich, da geht es um Glaubenssätze und das wird auch eine ganz spannende Geschichte. Aber ich sehe, sie spielen mir jetzt auch gerade hinein. Das ist die nächste Folge, wenn wir überhaupt nicht mehr. Ja, genau. Natürlich haben wir dieses Thema, dass wir Spitzen schneiden, wie du es zuerst gesagt hast. Das ist natürlich ein Thema, was ist es? Mir muss es ja das als Mensch wert sein. Und so funktioniert ja unser Business auch. Die Leute kommen zu uns, sind kurz oder lang da, aber im Endeffekt gehen sie hinaus. Wir sind ja begnade, zahlen sofort für die Dienstleistung, die sie bekommen haben. Sie sehen ja auch, für was sie zahlen. Wir alle wissen, weil das kann sich 24 Stunden haben, unglaublich schnell ändern, dass die größte Zufriedenheit in ein Drama umschlagt. Das gehört auch dazu. Wie der Mann oder die Frau reagiert. Genau.

SPEAKER_03

Wenn die heimkommen. Mein Mann gefällt das nicht. Genau.

SPEAKER_01

Ich habe es jetzt so vollkommen.

SPEAKER_00

Das ist ein endloses Thema.

SPEAKER_01

Nein, aber wir wissen es. Und im Endeffekt sind wir wieder dort, wo wir, es liegt im Auge des Betrachters und es muss es mir wert sein. Und jetzt komme ich wieder dazu, ich befürchte, dass es in Österreich immer noch so ist, dass es vielen halt nicht wert ist. Ein guter Horschnitt ist es dem oder derjenigen nicht wert. Und ich behaupte einmal, im Großen und Ganzen, Männer ist es weniger wert als Frauen.

SPEAKER_03

Weiß ich nicht.

SPEAKER_01

Ich sage es eine Tradition aus. Und da haben uns die Barber zum Beispiel, weil ja alle immer so schimpfen, ich finde, die helfen uns total. Wenn junge Leute heute einmal in der Woche zum Barber gehen und sich dort ein Fade machen lassen um 20 Euro, dann kommt der ja vielleicht einmal in fünf Jahren drauf, nach dem Studium. Hey, eigentlich mag ich die aber gar nicht mehr so kurz haben. Ich gehe jetzt einmal zum anderen Friseur, zum Herrnfriseur, lass mich es teilen. Und der ist aber gewohnt, wenn eine Firma im Monat 20 Euro ausgibt, dafür, dann sind für den meine 75 Euro gar nicht viel Geld, weil der ist das ja gewohnt. Deswegen komme ich jetzt wieder auf das Wert. Man darf nicht schimpfen, dass man dort wenig zahlt, weil die Leute, die dort hingehen, gehen sehr oft hin und lassen in Wahrheit im Monat viel Geld dort.

SPEAKER_03

Also ich bin überhaupt nicht mehr. Gegen Barber bin ich auch ein großer Fan davon, weil auch das sehe ich als großes Handwerk. Im Übrigen, um den Kreis zum Beginn der Show zu schließen. Barber hat ja eine ewig lange Tradition und hat sie in England schon, also zu meiner Zeit in den 90er Jahren, schon ganz, ganz viele gegeben.

SPEAKER_01

Du bist ja so alt, bei dir war es ja noch der Beruf des Barbers, ihr habt ja sogar nicht die Zähne gerissen damals. Ja, genau, und zur Ader haben wir auch noch gelassen.

SPEAKER_03

Aber darum finde ich, das hat alles seine komplette Berechtigung und letztendlich entscheidet der Kunde, wo er hingeht und was für ein Service, dass er da in Anspruch nehmen will. Und das finde ich absolut legitim. Und der Unternehmer muss für sich entscheiden. Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, wo wir ihm immer sagen, wir haben da eben keine Lösung. Das Einzige, was ich ihm noch einmal sagen möchte, wir wollen für unseren Beruf sprechen und wollen halt. Wir sind stolz drauf und alle sollten stolz drauf sein, was sie leisten. Ich finde, egal was wir verlangen, und ich möchte ein kleines Wortspiel machen, wir sind alle preiswert. Weil es ist diesen Preis wert. Das hast du schon eingesetzt. Heute habe ich viel zum Nachdenken gehabt, weil du einen Monolog permanent gehört. Entschuldigung. Nein, aber genauso meine ich es aber so. And when we entered, this muss I as a person for me calculation and gleichzeitig are the price daily. And with the preisen drauf and this verlangen.

SPEAKER_01

That we in der Branche zu erkennen sehen. Aber es gibt ja ganz, ganz viele Beispiele, die natürlich das Gegenteil haben, die sehr wohl auch da wieder durch soziale Medien es geschafft haben, eine hohe Wertigkeit zu bringen. Was vielleicht bei der einen oder anderen Hörin dieser Podcast-Folge auslöst, Kopfschütteln, wie kann das sein, dass eine Balliage 560 Euro kostet, wenn es derjenigen Person, die das bei dieser Friseurin bezahlt, wert ist, dann ist das mehr als gerechtfertigt.

SPEAKER_03

Ich finde, das ist total gerecht, weil es ist ja ein unglaublicher Zeitaufwand. Ja, genau. Also ich finde es sogar großartig, applaudiere ich.

SPEAKER_01

Ich möchte, ohne dass jetzt da in die Beformann zum Schlusssatz kommen, ich möchte nur noch eins sagen, was mir schon 40 Jahre lang auf die Seele brennt. Ich finde es schade, dass wir Friseure es nie geschafft haben, einheitlicher zu denken als Branche. Und dass wir es, weil Preisabsprachen sind ja verboten, prinzipiell.

SPEAKER_03

Nein, nicht nur Prinzipell, sie sind verboten.

SPEAKER_01

Aber in unserer Branche ist nie davon geredet worden, weil es gibt keine Preisussprache, weil jeder Einzelkämpfer ist. Aber schade ist, dass es diese Welle nie gegeben hat, dass von unten nach oben automatisch alle am gleichen Strang gezogen haben, weil dann hat man das Problem nicht. Andere Branchen waren uns da ein bisschen voraus und sind stärker.

SPEAKER_03

Siehst du, das ist das Schöne an diesem Podcast, und dass wir das dann. Da bin ich anderer Meinung. Da bin ich und bin ein Freund der freien Marktwirtschaft. Und das gibt es, ob ich jetzt von Der Modebranche, auch wie von Restaurants, wie auch immer, da unterscheiden sich Preise ganz, ganz stark. Und das finde ich in Ordnung und ich finde das auch gut so. Weil letztendlich sind wir alle Dienstleister und der Kunde wählt. And da bin ich tatsächlich anderer Meinung.

SPEAKER_01

Ich finde das total gerechtigt. Ist ja auch ein sehr schöner Satz und fasst wieder perfekt. Du schaffst es ja wie immer, einen schönen Abschlusssatz zu finden. Und darum fange ich jetzt einmal an, dass ich sage, ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit, weil auch das schon ein böses Öhrchen. Wir sind schon wieder Dreiviertelstunde und ich bin ganz stolz, dass wir es wieder geschafft haben, über viele Themen anzusprechen, keine Lösungen zu bieten. Dann einfach ein bisschen darüber plaudern. Ein bisschen darüber plaudert haben. Ich hoffe, ganz viele begeistert zu können, in Zukunft mehr zum Friseur zu gehen, ihrem Friseur vielleicht ins Gesicht zu sehen und ihre Friseurin und plötzlich zu verstehen, was da eigentlich alles dahinter steht. Das hast du ja ganz wunderbar erklärt. Und vielleicht magst du noch als Abschlusssatz kurz erklären, um was es beim nächsten Mal geht.

SPEAKER_03

Gerne, du hast das eh schon ein bisschen angekündigt. Wir verlassen ein bisschen das ganz schwere Thema und gehen ein bisschen oder ein schwereres Thema und gehen auf ein unterhaltsames Thema. Ich freue mich schon irrsinnig drauf. Glaubenssätze, Fluch oder Segen. Und dahingehend werden wir uns das nächste Mal oder dahingehend damit, so muss ich sagen, werden wir uns das nächste Mal auseinandersetzen. Ich freue mich irrsinnig drauf. Bis dahin, servasti Madeln, servasti Burmen. Auf Wiederhören.